DAS Magazin für Softwareentwicklung mit Perl!

Sommer 2014

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Leseprobe der Ausgabe
Merkwürdigkeiten in Perl

Wieso liefert ein Programm valide Syntax wenn man versucht ein invalides Perl-Programm zu schreiben? Dieser Artikel nähert sich in kleinen Schritten der Lösung.


Was ist neu in Perl 5.20?

Perl 5.20 wurde vor ein paar Wochen veröffentlicht. In diesem Artikel werden die wichtigsten Neuerungen vorgestellt.


Subroutinen-Signaturen

Die größte Neuerung in Perl 5.20 sind die Subroutinen-Signaturen. Über alle Möglichkeiten der Signaturen berichtet dieser Artikel.


Komodo mit PerlTidy

Komodo IDE, eine Entwicklungsumgebung von Active State, bringt nützliche Werkzeuge zur Quellcodeverschönerung mit. Für Perl ist leider von Haus aus noch kein Formatierer dabei. Glücklicherweise erlaubt es Komodo neue, eigene Formatierer per Kommandozeile zu verwenden.

Hier bietet sich perltidy an: ein Perl-Skript zum Einrücken und Formatieren von anderen Perl-Skripten. Das erhöht die Lesbarkeit: fremde Skripte können beispielsweise in das eigene, präferierte Format übertragen werden, oder der eigene Programmierstil weicht den Anforderungen an ein gemeinschaftliches Code-Repository. Wie der Quellcode genau formatiert wird, kann konfiguriert werden.

Wie Perl::Tidy in Komodo integriert wird, zeigt Alexander Becker.


vv: visual versioning

Emacs und kompatible Editoren erstellen beim Abspeichern automatisch ein Backup, wo der Dateiname am Ende ein ~ angefügt bekommt.

Beispiel: file.txt --> file.txt~

Oft reicht aber nur eine (letzte) Backup-Version nicht aus und außerdem wird so das aktuelle Verzeichnis mit den ganzen ~-Backups vollgekleistert, was sich bei Kommandos wie ls oder grep unangenehm auswirkt.

Beide Nachteile umgeht das Perl-Programm vv (visual versioning), das bis zu 10 Backup-Versionen in einem eigenen .versions/ subdirectory ableg


App::Fatpack

Gelegentlich ergeben sich Notwendigkeiten, in Perl entwickelte Programme auf unterschiedlichen Systemen zur Verfügung haben zu müssen. Nicht immer ist ein Zugriff auf CPAN oder firmeneigene Äquivalente möglich, Benutzerrechte sind unzureichend, vorhandene Perl-Module entsprechen nicht den Wünschen oder es fehlen C-Compiler und Co. Kurzum, es muss ein Weg gefunden werden, unsere Programme einfach und schnell zu installieren.

Die einfachste zu installierende Variante wäre es, nur auf CORE Module zurück zu greifen und sämtlichen ausführbaren Code in eine einzige Datei zu packen. Doch damit erkauft man sich schnell Spagetti-Code oder Wartungs-Höllen, es muss also nach Alternativen gesucht werden.

Ein möglicher Weg ist der Einsatz von App::Fatpacker. Alternativ kann man auch PAR::Packer einsetzen.


Schneller arbeiten mit MCE

MCE ist die "Multi Core Engine" für Perl, die verspricht alle Cores auszunutzen um eine Beschleunigung zu erreichen.


Web-Single-Sign-On mit LemonLDAP::NG

Mit Lemon::LDAP kann man ein Single-Sign-On für Webanwendungen realisieren. Dieser Artikel zeigt wie man verschiedene Webanwendungen an Lemon::LDAP anbindet und wie OpenLDAP als Authentifizierungsbackend verwendet werden kann.


Rezension

Auch in dieser Ausgabe stellt Herbert Breunung drei Bücher bzw. Lesestoff vor: Good Math von Mark C. Chu-Carroll, Advanced Perl Maven von Gabor Szabo und Reguläre Ausdrücke Kochbuch von Jan Goyvaerts und Steven Levithan.